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Tiere zur Unterhaltung !!!

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  • Wildtiere im Zirkus
  • Delphinarium
  • Zoos
  • Stierkämpfe
  • Rodeo
  • Bärenkämpfe
  • Hundekäpfe
  • Hahenkämpfe
  • Bärenparks
  • Tanzbären
  • Schlittenhunde
  • Grayhounds
  • Steeplechase
  • Pooh Bags
  • Kunst

 

 

 

 

 

 

 

 

Wildtiere im Zirkus !!

Der »Zauber der Manege« ist unübertroffen, sagen die Verteidiger des Zirkus und versprechen ein »unvergessliches Erlebnis mit tollen Tierdressuren«. Doch was bedeutet das Leben im Zirkus für die Tiere?

 

 

 

  • Zirkus in Deutschland

In Deutschland existieren über 200 fahrende Zirkusunternehmen, von denen die meisten Wild- und Haustiere mit sich führen. Diese Tiere können ihre angeborenen Verhaltensweisen kaum ausleben. Ständige Ortswechsel, häufige Transporte, die klimatischen Verhältnisse, extremer Raum- und Bewegungsmangel und die aus Geldnot oft unzureichende tierärztliche Versorgung belasten die Tiere extrem. Häufig treten Verhaltensstörungen auf, die Symptome für schweres Leiden sind.

 

 

  • Leben in Gefangenschaft

In der scheinbar glitzernden Zirkuswelt spricht man heute nicht mehr vom Dompteur sondern vom Tierlehrer. Die Dressur - so die Zirkusbefürworter - baue zunehmend auf Respekt, Vertrauen, Liebe und Autorität. Bei einigen führt der Weg fort von Futterentzug, Prügel und Zwangsmaßnahmen hin zur »sanften« Dressur, die »Erfolg« mit Lob belohnt. Dies kann jedoch niemals darüber hinwegtäuschen, dass die Tiere ihrer Freiheit, Selbstbestimmtheit und ihrer Würde beraubt werden. Für das Vergnügen und die Unterhaltung des Menschen verbringen sie ein Leben in Gefangenschaft.

 

 

  • Gesetzliche Situation

In Deutschland gibt es Leitlinien, die vorgeben, wie Tiere im Zirkus untergebracht und gehalten werden sollen. Diese sind jedoch völlig unzureichend und außerdem nicht rechtsverbindlich. Sie werden daher nur von wenigen Unternehmen eingehalten. Wenn die Veterinärbehörden in besonders drastischen Fällen Tiere beschlagnahmen wollen, so scheitert dies meist an fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten oder daran, dass der Zirkus den Amtsbezirk schleunigst verlässt.

  • Die Zukunft?

Den Bedürfnissen der Tiere nach Bewegung, artgemäßer Beschäftigung und natürlichem Sozialverhalten kann ein Zirkus niemals gerecht werden. Der Zirkus der Zukunft kommt daher ohne Freiheitsberaubung, Zwangsarbeit und Entwürdigung von Tieren aus. Er besticht durch das Können und die Leistungen menschlicher Artisten. Deshalb: Besuchen Sie bitte nur Zirkusse, in denen ausschließlich Menschen ihre Kunst zeigen!

 

 

 

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Delfinarium !!

Das grösste Leiden für die Delfine in Gefangenschaft liegt in der Begrenzung selbst. Freie Delfine leben in einem dreidimensionalen Umfeld. Sie tauchen bis zu 500 Meter tief und legen täglich grosse Distanzen zurück. Sie sind immer in Bewegung, auchwenn sie sich ausruhen. Zudem pflegen sie komplexe Sozialstrukturen und kommunizieren untereinander. Gefangene Delfine werden aus ihrem natürlichen sozialen Umfeld herausgerissen. Ihr Bedürfnis, sich mit ihresgleichen zusammenzuschliessen wird ihnen genommen, und sie werden zu lebenslanger Haft verurteilt.

Delfine können in Gefangenschaft kein eigentliches Delfin-Leben führen. Sie haben keine Möglichkeit, ihre Instinkte und Bedürfnisse auszuleben. Alles in der Gefangenschaft ist unnatürlich. Delfine leben in chemisch aufbereitetem Wasser, welches für Augen und Haut sehr schädlich sein kann, und erhalten tote Fische als Nahrung und Dressurmittel. Die Gefangenschaft verändert das Verhalten.

Ursache hierzu bilden etwa Trennung vom natürlichen Habitat, gezwungene Untätigkeit, Langeweile, Reizarmut, Kontrolle durch Menschen, Verlust des natürlichen Sozialgefüges, Medikamente, Geburtenkontrolle, fremdes Umfeld und unnatürliche Diät. 

 

  • Beckengrößen für Delphinarien sind nicht vorgegeben bzw. geregelt (im Tiergarten Nürnberg 350 qm für 7 Delphine)
  • Delphine tauchen in freier Wildbahn bis zu 500 Metern in die Tiefe
  • Delphine erreichen in freier Wildbahn bis zu 50 km/h
  • Delphine legen eine Tagesstrecke von 50 bis 250 km zurück

 

  • ständig gleichbleibende Schwimmbewegungen, fressen der Fugenmasse

 

  • Nachzuchten im Zoo Nürnberg: 15
  • Todesfälle der Nachzuchten in Nürnberg: 11

 

 

 

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Zoos !!

Der Zoo ist eine der beliebtesten Freizeitvergnügungen in unserer Gesellschaft. Kinder strahlen, wenn sie die "wilden" Tiere sehen und Eltern können sich in den schön angelegten Parkanlagen erholen. Was also spricht gegen den Zoo?

 

  

Zahlen:    
  Zooanlagen weltweit Ca. 10.000
  Zooanlagen in Deutschland Ca. 300
  In Zooanlagen lebende Wirbeltiere weltweit Ca. 1.232.000
  In Zooanlagen lebende Wirbeltiere Deutschland Ca. 1.500 bis 2.000

 

 

  • Haltung

Für die Zoobesucher sind die meisten Gehege der in Gefangenschaft lebenden Tiere schön und artgerecht gestaltet. Dies täuscht! Die Anlagen richten sich fast ausschließlich nach den Bedürfnissen der Besucher. Diese wollen die Tiere jederzeit beobachten können, was kleine überschaubare Anlagen erfordert. Verglichen mit den Revieren der in Freiheit lebenden Artgenossen haben diese nicht einmal ansatzweise ausreichende Größen. Desweiteren folgt die Gestaltung der Gehege mehr der menschlichen Ästhetik als den Bedürfnissen der Tiere.

 

 

  • Verhaltensstörungen

Ein weiteres Problem der Gefangenschaftshaltungen sind die gestörten Verhaltensweisen, der dort lebenden Tiere. Ich denke, Menschen die z. B. einen Wellensittich im Käfig eingesperrt eine längere Zeit beobachtet haben, wissen was ich meine. Ich spreche von sogenannten Stereotypen, d. h. völlig gleichmäßige sich wiederholende Bewegungsabläufe – bei Vögeln in der Gefangenschaft das ununterbrochene Hüpfen von einer Stange auf die Nächste und wieder zurück. Die Tiere scheinen dabei völlig geistesabwesend zu sein, wie in Trance, ohne Ihre Umwelt war zu nehmen. Besonders häufig sind Stereotypen bei Huftieren und Elefanten zur beochten (z.B. abwandern der Begrenzungen der Gehege; Schwingen mit dem ganzen Körper).

 

 

  • Arterhaltung

Zoobefürworter behaupten, dass der Zoo ein wichtiges Instrument der Arterhaltung ist. Doch nun stellt sich erst einmal die Frage: Welche Art soll "gerettet" werden? Der Panda – oder doch lieber der Aasgeier? Dies ist bei einer Zahl von 10.000 bedrohten Arten nicht einfach zu beantworten! Die Nachzucht von in Gefangenschaft gehaltenen Tieren ist mit einigen Problemen behaftet:

  • Um Inzucht zu vermeiden, müssten von jeder Art, laut kritischen Wissenschaftlern 500 paarungsfähige und –willige Tiere am Zuchtprogramm teilnehmen.
  • Lange Transportzeiten der Tiere von Zoo zu Zoo haben einen hohen Stressfaktor zur Folge.
  • Verlust von natürlichen Mutterinstinikten/Sozialverhalten.

Doch als erstes dient der Nachwuchs immer als Publikumsmagnet. Medienwirksam wird die Geburt der "kleinen süßen" Lebewesen ausgeschlachtet. Ware Menschenmassen strömen in die Zoos, um die Neugeborenen zu betrachten. Doch haben Sie sich als Besucher schon einmal überlegt, was mit den Neugeborenen passiert, wenn Sie ausgewachsen und nicht mehr Publikumsmagnet sind? Die Auswilderung dieser Tiere ist so gut wie unmöglich. Viele dieser Tiere werden an andere Zoos verkauft. Doch eine nicht zu geringe Zahl landet als Tierfutter im eigenen Zoo oder als Delikatesse auf dem Teller von so manchen "Feinschmecker".

 

 

  • Wildfänge

Es gibt verschiedene Fangmethoden:´

  • Landtiere werden zumeist mit Fallen- und Grubentechniken gefangen. Fallen und Gruben werden auf regelmäßigen Pfaden der Tiere errichtet bzw. gegraben. Doch nicht nur die vom Tierfänger gewünschte Art landen in diesen Fallen und Gruben, sondern auch viele andere Arten – oft mit Verletzungen. Außerdem werden Käfig-Lebendfallen und Fußfallen verwendet.

  • Giraffen und Elefanten werden zumeist mit Treibjagden gefangen. Zu diesem Zweck wird ein riesiger Pferch gebaut, mit einem Trichterförmig zulaufenden Eingang. Mit Jeeps und Hubschraubern werden ganze Herden in diese Fallen gejagt.

  • Beim Fang von Affen werden einzelne Tiere durch abholzen der umstehenden Bäume isoliert. Um den Baumstamm wird eine Plattform gelegt, die nur ein Loch hat. Schließlich wird unter dem Baumstamm ein "nasses" Feuer angezündet, welches starken Rauch entwickelt. Der einzige Ausweg für die Affen ist durch das Loch in der Plattform, wo sie dann in einem Fangnetz landen. Eine andere Methode ist das herabschießen der Muttertiere aus den Bäumen. Die Jungtiere überleben den Sturz aus 20 – 30 Metern Höhe nur selten unverletzt.

Um einen Wildfang lebend in einen Zoo zu bekommen müssen durchschnittlich 10 Tiere dafür sterben!

 

 

In Nürnberg 15 Wildfänge aus Florida, Kuba, Mexico, davon sind noch 5 in Nürnberg am Leben, 3 Delphine wurden nach Münster verkauft, davon sind noch 2 am Leben!

 

 

  • Was kann ich tun?
  • Gehen Sie bitte nicht in den Zoo! Sollten Sie nicht auf einen Zoobesuch verzichten wollen, schauen sie den Zoo mal mit anderen Augen an – schauen Sie hinter die Kulissen.

  • Informieren Sie Ihre Freunde und Kollegen zum Thema Zoo und dem damit verbundenen Tierleid!

  • Gehen Sie mit Ihren Kindern in die freie Natur zum Spazieren. Sie werden sehen, bei einem Waldspaziergang kann man auch viele Tiere sehen und sie in Ihrer ganzen Schönheit erleben.

 

 

 

 

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Stierkampf !!

Noch weniger, wenn überhaupt, versteht man diesen unfairen Kampf zwischen Tier und Mensch, wenn man die brutalen „Vorbereitungen“ kennt, die überaus grausam sind, die man aber trotzdem den Tieren noch immer zumutet. Die Tiere sind so präpariert und geschwächt, dass sie für die Toreros keine wirkliche Gefahr bedeuten. Bevor der eigentliche Stierkampf beginnt, müssen sie nämlich bereits brutale Behandlungen über sich ergehen lassen.

Diese vor dem Kampf verübten Tierquälereien werden der Öffentlichkeit verschwiegen. Dass versucht wird, diese der Öffentlichkeit vorzuenthalten, ist verständlich. Tierschutz-Organisationen kämpfen weiter mit Aufklärungskampagnen gegen das Martyrium der Stiere. Selbst in Spanien beginnt bereits ein Umdenken.

Trotzdem finden jährlich in der Hauptsaison noch um die 30.000 Tiere unter tosendem Beifall der Zuschauermassen in den Arenen den Tod, denn der Stierkampf ist ein lukratives Geschäft. Die Argumente Tradition und Kultur können diese Taten nicht rechtfertigen. Nur weil etwas alt ist, ist es noch lange nicht erhaltungswürdig.

  • Transport

Es beginnt mit dem tagelangen Transport der Stiere zur Arena. In engen Behältern werden sie auf Lastwagen in brennender Sonnenglut herangebracht. Manche verlieren bis zu 30 Kilo Gewicht und sind so geschwächt, dass sie zusammenbrechen, sobald man sie mit Eisengabeln aus den Stehkisten heraustreibt.

  • Hörnerschleifen

Dann werden sie in eine Kopfhalterung eingespannt, um die Hörner abzusägen und in der Folge werden diese in eine natürlich aussehende Spitzform zugefeilt.

Dies hat zwei Gründe: erstens, um das Tier durch den langanhaltenden, unerträglichen Schmerz zu schwächen – im Inneren der Hörner liegen so empfindliche Nerven, wie in einem Zahn – und zweitens verliert der Stier durch die Kürzung den Sinn für die Entfernung und stößt daher immer ins Leere.

Gleichzeitig werden die Hörner auch an mehreren Stellen bis zum Nerv angebohrt und in die Löcher Holzsplitter eingepflanzt, so dass jegliches Verteidigungsmanöver für den Stier zur Höllenqual wird. Damit er seinen Schmerz nicht herausbrüllen kann, wird ihm in manchen Kampfstätten das Stimmband durchtrennt.

  • Pharmazeutika

Drogen und Beruhigungsmittel werden den Tieren schon vor dem Transport im Trinkwasser verabreicht, um ihr natürliches Verhalten zu ändern und zu destabilisieren. Meistens ist auch das Hintergestell eines Kampfstieres verschmutzt oder blutig, als eine Folge von starken Durchfallmitteln. Mit spanischen Pfefferzäpfchen werden die Gedärme der Tiere zum Bluten gebracht.

  • Die Nacht davor...

Die Nacht vor dem grauenhaften Spektakel werden die Stiere entweder in engen Kisten auf den Rücken gestellt, oder man stößt ihnen lange Nägel durch das Geschlechtsteil, um sie am Hinlegen zu hindern und um sie außerdem durch diese unglaubliche Folter während der langen Nacht weiter zu schwächen.

  • Schläge, Prügel, Dresche

Während des Vormittags wird mit schweren Sandsäcken auf die Nacken der Stiere eingeschlagen, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen und um jede Kopfbewegung – die eventuell den Torero überraschen könnte – äußerst schmerzhaft zu machen.

  • Durst, Blendung, Atemnot

Trotz der sengenden Hitze wird den Tieren nun kein Wasser mehr verabreicht. Ihre Augen werden dick mit Vaseline beschmiert, sodass sie den Torero kaum ausmachen können, und die Nasenlöcher werden so mit Watte vollgestopft, dass diese bis in die Kehle hinunterhängt, um das Atmen zu erschweren.

 

  • Brennende Chemie

Dann werden die Beine mit Terpentin eingerieben, damit Schmerz, Brennen und Jucken die Stiere unruhig machen und so glauben die Zuschauer, dass sie angriffslustig und gefährlich sind, wenn sie durch den brennenden Schmerz wie besessen herumgaloppieren, sobald man sie aus der Dunkelheit der Käfige in die gleißende Sonne der Arena stößt.

 

 

 

Der Galopp des Stieres in die Arena ist somit nicht der Ausdruck von „Wut“ oder „Wildheit“, vielmehr handelt sich um eine Panikreaktion des Tieres, das verzweifelt den Weg in die Freiheit sucht!

 

 

 

 

 

 

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Bärenkämpfe !!

Wo finden sie statt? Nur in Pakistan.

Sind sie verboten? Ja, seit dem „Gesetz zur Verhinderung von Tierquälerei“ aus dem Jahre 1890.

Welche Art von Verletzungen treten auf? Die Bären werden stärker verwundet als die Hunde, normalerweise an Nase und Schnauze. Die meisten befinden sich in einem Zustand permanenter Angst; aber der Tod eines Tieres, ob Bär oder Hund, wird vermieden – sie sind zu wertvoll für ihre Besitzer.

Wie ist die Haltung der pakistanischen Regierung? Man hält die Bärenkämpfe für schwer zu stoppen, da sie meist an abgelegenen Orten stattfinden. Die regionalen Polizeichefs sind aber angewiesen worden, die Kampfveranstaltungen zu unterbinden.

Konnten überhaupt schon irgendwelche Bärenkampfveranstaltungen verhindert werden? Ja. WSPA-Mitarbeiter vor Ort berichten, dass die Anzahl der Kämpfe abnimmt. Einer der bedeutendsten Kampfwettbewerbe in Kundian, einem Ort in der Region Punjab, wurde im Februar 1998 abgesagt.

 

 

Wie viele Tiere sind insgesamt betroffen?

Schätzungsweise etwa 300 Bären und 1000 Hunde.

 

 

Wie viele Menschen gehen zu solchen Veranstaltungen?

Durchschnittlich sind etwa 3000 Zuschauer dabei.

 

 

Woher stammen die Bären?

Jedes Jahr werden zirka 100 Asiatische Schwarzbären in den Bergen des Himalaja gefangen. Das stellt eine große Bedrohung für das Überleben der Art dar.

 

 

Wie viel Geld lässt sich mit solchen Kämpfen verdienen?Der Eintritt kostet umgerechnet etwa 75 Pfennig, ein Bärenbesitzer erhält bis zu 250 Mark pro Veranstaltung, und der Wert eines voll ausgebildeten Hundes oder Bären liegt bei über 3000 Mark.

 

 

Wie stehen die Chancen, diese Kämpfe langfristig völlig abzuschaffen?Sehr gut. Die Regierung bemüht sich, die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen, und es findet Aufklärungsarbeit statt, um die Bevölkerung über die Grausamkeit der Kämpfe aufzuklären. Tendenz: Bärenkämpfe finden immer seltener statt, wenn, dann im Untergrund. In der jetzt gebauten Auffangstation können die Behörden beschlagnahmte Tiere endlich unterbringen.

 

 

 

 

 

 

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Tnazbären !!

 

Tanzbärenveranstaltungen in Indien sind mit unglaublicher Tierquälerei verbunden und tragen indirekt zur Ausrottung der Bären bei.

Eine Untersuchung der WSPA nennt Einzelheiten: Junge Bären werden brutal von ihren Müttern getrennt und in viel zu kleine, schmutzige Käfige gesperrt. Von mehreren Männern festgehalten, wird ihnen dann eine dicke rotglühende Eisennadel durch die Nase gestoßen. Durch diese Wunde und das so entstandene Loch wird ein grobes Seil durchgezogen, um die Tiere damit später jederzeit gefügig machen zu können. Bevor die Bären ein Jahr alt sind, werden ihnen ohne jegliche Narkose die Zähne entfernt. Viele Bären leiden oder sterben an Unterernährung oder Infektionskankheiten, die sie sich durch die Mißhandlungen zuziehen.

 

 

 

 

 

 

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TANZBÄRENPARK

 

 

Belitsa

Von den ursprünglich 25 registrierten Tanzbären in Bulgarien, wurden von VIER PFOTEN breits 22 Bären gerettet. Zurzeit leben 20 ehemalige Tanzbären in dem von VIER PFOTEN gegründeten TANZBÄRENPARK Belitsa und haben dort ein artgerechtes Zuhause gefunden. Drei Tanzbären sind noch bei ihren Besitzern, werden aber in naher Zukunft in den TANZBÄRENPARK Belitsa aufgenommen werden. VIER PFOTEN sind darüber hinaus noch 37 weitere Bären bekannt, die sich in schlechter privater Haltung befinden.
  

Hintergrund - oder Wie wird ein Bär zu einem Tanzbären?

 


Unter unvorstellbaren Qualen werden Jungbären, die zuvor in der Wildnis eingefangen und von ihren Müttern getrennt wurden, von einem Trainer zu Tanzbären abgerichtet. Die Tiere werden auf glühendheiße Metallplatten gezwungen, auf denen sie, um den Schmerz zu lindern, abwechselnd ihre Pfoten heben. Währenddessen wird eine Melodie gespielt. Dieser Vorgang wird immer wieder wiederholt, bis die Tiere automatisch, aus Angst vor neuem Schmerz, auch ohne die heißen Platten beginnen, die Pfoten zu heben.

 

Doch die Tiere werden größer und die Trainer sind schon bald nicht mehr in der Lage, die Bären ohne Schmerzen gefügig zu machen. Daher werden den Tieren Ringe durch die hochsensiblen Nasen und Lefzen gezogen, an welchen Ketten befestigt werden, die es dem Bärenführer ermöglichen, durch geringsten Zug, die bis zu 350 Kilogramm schweren Tiere zu kontrollieren.

  

Zur Sicherheit des Bärenführers werden den Tieren mehrmals jährlich die durchbluteten Krallen ohne Betäubung unter unvorstellbaren Schmerzen gekürzt - ein Schmerz, der mit dem Abschneiden der Fingerkuppen beim Menschen vergleichbar ist.

Die schlechte Ernährung, die hauptsächlich aus Weißbrot, Zucker und Schnaps besteht, sowie die schlechte Unterbringung der Tiere, bringt den Tieren zusätzlich zu den Qualen auch noch gesundheitliche Probleme, die oftmals zu schweren Erkrankungen führen.

 

 

 

 

 

 

 

   
 

BÄRENWALD - Auf in eine bärenstarke Zukunft

Der von VIER PFOTEN gegründete BÄRENWALD bietet Bären aus ehemaliger Privathaltung ein neues Zuhause, das ihrem angestammten Lebensraum möglichst nahe kommt. Dem trostlosen Dasein von bisher sechs Bären wurde ein Ende gesetzt - jetzt geht es auf in eine bärenstarke Zukunft.

Naturnaher Lebensraum im BÄRENWALD

Leider ist es nicht möglich, Bären die bereits in Gefangenschaft gelebt haben, wieder in die Natur zu integrieren. Daher entwickelte VIER PFOTEN die Idee, durch die Schaffung eines Bärenschutzzentrums den Tieren ein möglichst naturnahes Zuhause zu geben, fern der Qualen und schlechten Bedingungen ihres bisherigen Lebens.

Durch die großzügigen Spenden unserer Förderer konnte das VIER PFOTEN Bärenschutzzentrum BÄRENWALD erreichtet werden. Das reich strukturierte Landschaftsgehege in der unverfälschten Naturlandschaft Arbesbach-Schönfeld im niederösterreichischen Waldviertel bietet den Bären ein neues Zuhause. Das 11.000 Quadratmeter große Areal ist in drei Gehege unterteilt und gibt den Tieren die Möglichkeit, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Die Bären können in den großzügig angelegten Wasserbecken baden, im Areal graben, umherstreifen, klettern und sie haben die Möglichkeit, sich in den Höhlensystemen des Areals zurückzuziehen.


Da Bären in der Wildbahn den Grossteil des Tages mit der Futtersuche zubringen, verstecken unsere MitarbeiterInnen das Futter für die Tiere im ganzen Gelände, um sie ausreichend zu beschäftigen. Es war für uns besonders schön zu beobachten, dass alle von VIER PFOTEN übernommenen Bären, in den vergangenen Wintern die erste Winterruhe ihres Lebens eingelegt haben und damit ihren typischen, natürlichen Verhaltensweisen gefolgt sind.

Videokameras ermöglichen es, die Bären in ihren Höhlen oder uneinsehbaren Bereichen zu beobachten, ohne die Tiere zu stören. Damit sind optimale Bedingungen für wissenschaftliche Untersuchungen unter der Leitung des Ethologen Dr. John Dittami geschaffen. Er beobachtet das Verhalten der Bären in der wiedergewonnenen Freiheit und konnte feststellen, dass die Bären viele Zwangsverhalten, welche durch die Gefangenschaft angenommen worden sind, abgebaut und zum Teil ganz abgelegt haben.

Die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen werden von VIER PFOTEN zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bären genutzt und haben bei der Errichtung des TANZBÄRENPARK Belitsa in Bulgarien wertvollen Beitrag geleistet.

 

 

 

 

 

 

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Greyhounds

 

Der Wert eines Greyhound wird einzig und allein an seiner Geschwindigkeit gemessen. Unter dem Gejohle der Zuschauer laufen sie um ihr Leben, das oft nur so lange dauert, wie Ihre Kräfte es zulassen bzw. der Profit stimmt.

Ein schneller Hund wird mit einem Preis bis zu 5.000 EUR gehandelt. Für diejenigen aber, die es nach der 2ten und 3ten Chance immer noch nicht geschafft haben, unter den Ersten ins Ziel zu kommen, hat ihr weiteres Leben für viele Besitzer keinen Wert mehr.

Doping gehört in Irland wie auch in Spanien zur Tagesordnung. Zur Tortur für das Tier wird es dann, wenn Schmerzmittel gespritzt werden, um den Hund unempfindlich für das Rennen zu machen. Ein Greyhound jagt fast immer hinter dem künstlichen Hasen her, um so schneller jedoch, wenn sein Schmerzempfinden verfälscht wird.

In Irland bezeichnen die Besitzer solche Hunde als “Loser” (Verlierer). Sie fassen es als persönliche Schande auf, einen solchen Hund zu besitzen. Was anschließend passiert, ist kaum zu glauben. Das Aussetzen der Tiere ist dabei noch das harmloseste.

Eine schnellere Art der Entledigung solcher “Loser” ist das Töten in den irischen Dog-pounds.

Ein Greyhound, der nicht direkt nach dem Rennen versteigert werden kann, ist wertlos! Deshalb werden jährlich weltweit über  50.000 !! Greyhounds umgebracht!Und jährlich Tausende von „Verlierern“ nach Spanien auf die Rennbahn nach Barcelona exportiert, wo sie im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben laufen müssen. Sie leben dort unter katastrophalen Umständen so lange, wie sie Profit bringen. Danach werden sie auf die schlimmste und billigste Art „entsorgt“.

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Die Pferde von Steeeplechase

In Steeplechase ist eine bekannte Rennstrecke, 6.900 Meter lang, 30 verschieden Hindernisse, die unterschiedlichsten Gelände, alles im Gallopp, einige Tote. Die Pferde haben es äußerst schwer auf den verschiedenen Untergründen, ist der Boden feucht, ist es noch schwerer. Manche stürzen schon hier. In Steeplechase sind die schwersten Hindernisse überhaupt. Man hört immerwieder anschlagende Knöcheln, Hufen. Die Pferde sind am Ende geprägt von Bänderüberdehnungen, stark blutende Wunden und manchmal auch Brüchen. Die, die nicht während des Rennens sterben, werden oft nachher "zwangs" geschlachtet

Schlittenhunde !!

Die Hunde werden gezwungen, vier bis fünf Stunden am Stück mit kaum einer Pause dazwischen zu rennen. Sie werden beißendem Wind, blendenden Schneestürmen, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und der Gefahr ausgesetzt, durch trügerisches Eis in eiskaltes Wasser zu fallen, angetrieben von den Peitschen der Mushers. Jedes Jahr sterben einige Hunde ganz plötzlich- die Hunde werden buchstäblich in den Tod getrieben.

 

Bisher sind bereits über 100 Hunde beim Iditarod ums Leben gekommen.

 

Im Juli 2002 berichtete das American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine in allen Einzelheiten über eine Studie zu einer Atemwegserkrankung bei Hunden, die erst kurz zuvor am Iditarod teilgenommen hatten—81 Prozent der Hunde aus der Studie wiesen ungewöhnliche Mengen an Schleim oder Gewebstrümmern in ihren Bronchen auf, was zu Verletzungen und Entzündungen führte.

Nicht jeder Welpe wurde als schneller Renner geboren, und diejenigen, die diese Stufe nicht erreichen, werden gewöhnlich getötet - durch Erschlagen oder Ertränken -, weil sie nicht über das erforderliche enorme Durchhaltevermögen und die notwendige Schnelligkeit verfügen. Fast durchgängig müssen die Hunde, die nach der Auslese noch übrig sind, ihr gesamtes Leben in engen und minderwertigen Zwingern verbringen, die meistens durch keine Behörde überprüft werden. Viele Zwingerhalter leinen ihre Hunde an kurzen Stricken oder Ketten im Freien an.

Das soll Sport sein?

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Pooh-Bags

 

Vorrichtungen nahezu wirkungslos sind (ein Großteil der Pferdeäpfel kullert bei einer schnelleren Gangart aus der Windel...), verursachen die Pooh-Bags schwere Hautabschürfungen und offene Wunden am Hinterteil der Pferde. Fiakerpferde haben die Pooh-Bags nur drei Tage im Rahmen eines Großstadt-Praxistests getragen und innerhalb dieser kurzen Zeit erhebliche Verletzungen und Entzündungen davon getragen.

Die Pooh-Bag-Verordnung bekämpft aus unserer Sicht lediglich ein Symptom, aber keinesfalls die Ursache. Denn in Wien gibt es einfach zu viele Fiaker. Im Vorjahr waren 21 Unternehmen mit 142 Kutschen registriert. Deshalb sind die Fiaker nicht immer voll ausgelastet. Es entstehen lange Wartezeiten für die Pferde, die häufig in der prallen Sonne stehen müssen. Die Richtlinien für die Haltung, Unterbringung und Betreuung der Fiakerpferde müssen unter konsequenter Einbeziehung aller Tierschutzaspekte neu überdacht und überarbeitet werden.

 

 

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Kunst

 

Niemand kann wirklich sagen was Kunst ist, doch ist es Kunst mit Blut zu malen? Ist es Kunst in Leichen herumzuwühlen? Ist es Kunst zu töten? Ist es Kunst mit Leichen zu spielen? Ist Gestank Kunst?        

Ist Tod Kunst?

 

Hermann Nitsch

 

Viele die seine Kunst gesehen haben, werden es nie wieder freiwillig tun. Seine Orgien sind doch irgendwie pervers. Menschen im Blut unschuldiger Tiere. Nicht nur dass Leichen auf unseren Tellern landen, nein man muss sie auch noch auf Leinwänden und am Körper haben.

 

Nitsch nach einem Besuch am Schlachthof: „Das, was ich dort gesehen habe, das Blut, das ausgeflossen ist, die herausquellenden Gedärme, die wunderschönen Blumenfarben des Fleisches und des Gekröses, die mit frischem Blut betappten Metzgerschürzen - da habe ich mir gedacht, also eigentlich bist du als Maler ein Stümper. Diese Wirklichkeit übertrifft deine Malerei bei weitem.“  Dies sagt doch wohl alles!

 

Mehr zu Nitsch (Referat)

Nathalia Edenmont

 

Die Bilder sehen aus wie gute Trickaufnahmen, doch, nach eigenen Aussagen der Künstlerin,  seien es die von eigen hand ermordeten und geköpften Leichnahmen, der Grund dafür sei wohl das Trauma der Ermordung ihrer Mutter in der früheren Sowjetunion. Doch warum unterstützt man sie hierbei? Bei der Ermordung und zur Schau Stellung?

 

 

 

 
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